Mai

Der Mai ist gekommen

1. Mai 2013 –
Ein gelungenes Beisammensein in der Gemeinschaft

Der Einladung waren ca. 44 Bewohnerinnen und Bewohner und zusätzlich viele Kinder aus unserer Gemeinschaft gefolgt.

Auf dem Rasen beim Hühnerstall waren unter der Kastanie Biertische mit Bänken und noch weiteren Sitzgelegenheiten von hilfsbereiten Männern und Frauen aufgestellt worden.
Auf den Tischen waren dieses Mal Blüten von den kleinen Rasenflächen im Eingangsbereich des Riegels. Das Rasenmähen wurde um eine Woche verschoben, so dass wir dieses Jahr kleine mattlila Wiesenschaumkraut-Blütenwölkchen auf den Tischen genießen konnten.

Nach dem kalten Winter kamen bei immerhin trockenem, etwas sonnigem Wetter mit diskret warmen Temperaturen gegen 16 Uhr von allen Ecken des üppig blühenden Obstbaumgartens die Bewohner und brachten Waldmeisterbowlen für Erwachsene und Fruchtbowlen für die Kinder, Kuchen, Knabbereien und Kannen mit Getränken. Eine Mitbewohnerin zog mit ihrer Waffelbäckerei vor den Hühnerstall und backte ausdauernd süße Waffeln und auch würzige Kürbiswaffeln.
Ungezwungen setzten wir uns zusammen, genossen die Speisen und prosteten uns zu.

Mit einem herzlichen Willkommen wurden unsere neuen Mitbewohner begrüßt.
Es ergaben sich manche Gespräche mit ihnen, die das Eingewöhnen in unserer Gemeinschaft ganz sicherlich erleichtern und fördern, denn dies ist ja gegenüber dem anonymen Wohnen anderswo die Grundlage für unser Zusammenleben hier.
Eine Mitbewohnerin hatte ihr rotes Akkordeon dabei und spielte gefühlvoll Frühlingslieder, die wir, unterstützt durch die ausgeteilten Texte, gerne mitsangen, hatten wir doch so lange schon auf den Frühling gewartet.

Die Kinder um uns herum waren aktiv und unternehmungslustig. Ein kleiner Junge, der an diesem 1. Mai seinen achten Geburtstag feierte, bekam ein Ständchen von uns gesungen, um dann als wichtiges Mitglied in der Jury für TopModell seinen Job im Kreis der Mädchen zu tun. Zwei Jungen machten noch einen wahren Höllenritt auf dem Gepäckträger eines Fahrrads: Sie hielten sich wahrlich wacker, blieben bei jedem Fahrmanöver Chef der Lage und waren dabei ungemein cool.

Zwei Stunden saßen wir zusammen, erlebten froh das frische junge Grün, tauschten diese und jene Information aus und waren uns darin einig: Es ist schön unser Leben hier im „Dorf“.

02.05.2013
Doris

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