Geschichtlicher Abriss

Um 1000 n. Chr. Quellwunder der Hl. Adelheid in Pützchen

1367 Erste urkundliche Erwähnung des ‚Adelheidis-Born‘ (Pützchen = puteus, lat. Brunnen)
1669 Anwesenheit eines Eremiten, Willhelm Bascha am Adelheidisbrunnen
1688 Pfalzgraf Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg überträgt die bestehende Kapelle dem Karmeliter-Orden
1803 Aufhebungsdekret im Rahmen der Säkularisierung
1804 Vertreibung der Karmeliter aus dem Kloster
1815 Der Bergmeister Leopold Bleibtreu (1777-1839) mietet das Kloster vom Staat und kauft es 1825
1847 Der Staat kauft das Kloster zurück
1847-1863 Detentionsanstalt (Besserungsanstalt für „liederliche Dirnen“)
1866 Errichtung der privaten „Irrenanstalt“ Dr. Besser
1886 Großer Brand, der Kloster und Kirche bis auf die Außenmauern in Asche legt
1887-1890 Wiederaufbau
1890-1920 Dr. Guddensche Heilanstalt
1920 Die Schwestern vom Heiligsten Herzen Jesu (Sacré Coeur) kaufen das Kloster. Sie errichten jedoch bald ein neues Gebäude, das St.-Adelheid-Gymnasium
1926 Verkauf des Klosters an die Unbeschuhten Karmelitinnen
1941 Aufhebung des Klosters durch die Gestapo und Einrichtung eines Lazaretts
1945 Rückkehr der Karmelitinnen
1998 Die beiden Architekten v. Kietzell und Fischer erwerben das Klostergelände und das Kloster für ihr Wohnkonzept „Wohnen für Jung und Alt“
1998 In Kontakt mit einer Interessengruppe entwickelt sich die konkrete Projektidee
1998 Die Karmelitinnen finden eine neue Bleibe in Dorsten. 1998 Umfangreicher Umbau des Altbaus
2000 August: Gründung des Vereins „Gemeinsames Wohnen Karmelkloster e.V.“
2000 Dezember: Erster Einzug in den Altbau
2003 September: Erster Einzug in ein Reihenhaus
2004 Januar: Die ersten Bewohner ziehen in den „Riegel“ ein
2005 Ein neuer Vereinsvorstand wird gewählt. Vernetzungen mit anderen Wohnprojekten. Das Konzept für generationenverbindendes Wohnen wird Stück für Stück gemeinsam weiter entwickelt

Keine Kommentare möglich.